Allgemein, Ernährung
Schreibe einen Kommentar

Heißhunger: Die besten Tipps und Tricks gegen Lust auf Süßes

Tipps gegen Heißhunger auf GU Balance

Heißhunger kennt nahezu jeder, möglichst sofort muss ein Eis oder ein Stück Kuchen her. Doch wie entsteht Heißhunger und was kann man dagegen tun? Wir verraten es Dir.

Heißhunger: Wie entstehen die Appetit-Attacken?

Heißhunger kann das Signal unseres Körpers sein, dass der Blutzuckerspiegel stark abgefallen ist und er schnell verwertbare Kohlenhydrate braucht. Vielleicht weil wir gerade eine Low-Carb Diät machen, oder eine anstrengende sportliche Aktivität absolviert haben. Der Körper versucht uns zu signalisieren, was er braucht.

So stoppst Du den Heißhunger

Regelmäßig und ausgeglichen essen

Die beste Vorsorge vor einer fiesen Heißhunger-Attacke ist tatsächlich den Körper regelmäßig mit Nahrung zu versorgen, damit er alle Nährstoffe bekommt, die er braucht. Also: anständig frühstücken und keine Mahlzeit auslassen.

Haushaltszucker und Weißmehlprodukte reduzieren

Wer regelmäßig von Heißhunger geplagt wird, sollte seine Ernährung umstellen. Süßigkeiten und Weißmehlprodukte führen zu Schwankungen des Blutzuckerspiegels, was zu Heißhunger auf mehr führen kann. Einfach mal ausprobieren und ein paar Tage Süßes, Weißbrot und Gebäck links liegen lassen. Es ist erstaunlich, wie schnell der Heißhunger darauf verschwindet.

Viel Flüssigkeit trinken, um Heißhunger zu stoppen

TrinK über den Tag verteilt 2 – 3 Liter Flüssigkeit, am besten Wasser oder ungesüßten Tee, das hemmt den Appetit und man bleibt von Heißhunger-Attacken verschont.

Abwarten

Eine Heißhunger-Attacke ist anders als richtiger Hunger. Das Hungergefühl wird man nicht wieder los, Heißhunger verschwindet nach kurzer Zeit wieder. Also einfach mal widerstehen und Du wirst sehen, nach 15 Minuten ist alles vorbei.

Schlafen hilft gegen Heißhunger

Auch zu wenig Schlaf kann dazu führen, dass Du Heißhunger-Attacken bekommst. Schlaf ist wichtig für die Regeneration des Körpers und auch für den Stoffwechsel. Bei Schlafmangel stößt der Körper Stresshormone aus, also lieber den Fernseher mal früher ausschalten.

Zusatzstoffe und Light-Produkte vermeiden

Viele Lebensmittel, die wir heute im Supermarkt kaufen, sind stark verarbeitet, um länger haltbar zu sein, besser auszusehen oder um besser zu schmecken. Viele Studien zeigen, dass diese Zusatzstoffe Einfluss nehmen auf unseren Appetit und unser Sättigungsgefühl. Bei Light-Produkten wird Zucker durch künstliche Süßstoffe ersetzt. Beim Konsum aktiviert das Gehirn schon einmal sämtliche Stoffwechselprozesse, weil es süß schmeckt. Diese laufen dann aber ins Leere. Das führt zu Irritationen im Stoffwechsel. Besser soweit es geht auf verarbeitete Lebensmittel und Light-Produkte verzichten.

Zähneputzen oder Kaugummi-Kauen gegen Heißhunger-Attacken

Der Menthol-Geschmack in der Zahnpasta und in Kaugummis hemmt den Appetit auf Süßes sofort.

Heißhunger nachgeben, aber gesund

Ist natürlich auch eine Variante: etwas essen wenn der Heißhunger kommt. Nur nicht ein Stück Kuchen oder eine Tafel Schokolade, sondern Obst, oder ein Joghurt mit Zimt.

Tritt der Heißhunger regelmäßig auf kann dies auch auf eine Erkrankung hinweisen, z. B. Diabetes mellitus oder eine Schilddrüsenüberfunktion. Dann sicherheitshalber lieber vom Arzt abklären lassen.

Über die Autorin Nicole Staabs:

GU Balance Nicole Staabs

Ernährungscoach Nicole Staabs betreut als Food- und Fitnesscoach individuell Klienten die gesünder und fitter werden möchten.

Mehr von Nicole Staabs auf GU Balance:
Dos and Don’ts beim Detoxen
Die richtige Ernährung für den Muskelaufbau
Clean Eating – das steckt hinter dem Ernährungs-Trend!
Superfoods: Power-Lebensmittel aus dem Supermarkt

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on TumblrShare on LinkedInEmail this to someone

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>