Entspannung
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Mudras: Fingeryoga weckt Superkräfte

GU Balance Fingeryoga

Wir kommen zwar nicht von einem anderen Planeten und wurden auch nicht von einer Spinne gebissen, sind aber trotzdem wahre Superhelden. Denn in unseren Händen schlummern einzigartige Kräfte. Wir verraten Dir, wie Du Deine Superkraft mit Mudras richtig einsetzt.

Unsere Hände sind unsere Arbeitswerkzeuge: Wir benutzen sie zum Schreiben einer E-Mail, zum Putzen des Badezimmers, zum Schneiden von Zwiebeln. Aber unsere Hände können tatsächlich noch viel mehr, als immer nur zu schuften. In ihnen schlummern ungeahnte Superkräfte – die uns in jeder Lebenslage helfen. Mit den so genannten Mudras gelangen wir zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Die Fingeryoga-Übungen können Energiespeicher auffüllen und Selbstheilungsprozesse aktivieren.

Mudras – ein neuer Modetrend?

Im hektischen Alltag stressgeplagter Menschen wird Entspannung immer wichtiger. Natürlich am besten in einer Form, die man mal eben schnell zwischen Tür und Angel erledigen kann. Eine kleine, unkomplizierte Auszeit! Deshalb sind Mudras gerade voll im Trend. Eigentlich handelt es sich dabei aber um eine uralte hinduistische und buddhistische Tradition. Mudra bedeutet „Siegel“ und meint, dass eine Yogahaltung „besiegelt wird“, also man sein Denken und Fühlen ganz nach innen ausrichtet. 

Dass Yoga uns zu innerer Ruhe, Fitness und Wohlbefinden führt, wissen wir. Aber statt ausgewachsener Yogaübung reicht manchmal eben auch ein kleiner Fingerzeig – also Fingeryoga. Schließlich haben unsere Hände Heilkräfte. Nicht umsonst streichelt man seinen Bauch, wenn er weh tut, massiert den Rücken bei Schmerzen oder klopft jemandem anerkennend auf die Schulter. Mit Mudras werden Deine Hände zu Gesundheitswerkzeugen, um Deinen eigenen Körper als Kraftquelle zu nutzen. Bestimmte Handhaltungen beeinflussen Dein Wohlbefinden und haben eine gesundheitsfördernde Wirkung.

Mudras: So funktioniert Fingeryoga

Kurz vor einer Präsentation, im Stau oder Bett – Fingeryoga kann immer und überall geübt werden. Mit minimalem Aufwand erzielst Du eine große Wirkung. Du nimmst dazu mit Deinen Händen eine bestimmte Haltung ein und konzentrierst Dich, so dass Dein Zustand einer Meditation ähnelt. Wichtig ist, dass Du Deine Mudra als Ganzheit ausführst, damit sie ihre heilende Wirkung entfalten kann. Das bedeutet: Dein Körper nimmt die Haltung ein, mit dem Geist fokussierst Du Dich auf diese Handbewegung und auch Dein Verstand und Deine Emotionen sind nur bei der Mudra. Konzentriere Dich dabei auf eine innere sprachliche Botschaft (Affirmation).

Du brauchst weder Yogaerfahrung noch Meditations-Know-how, um mit Fingeryoga zu starten. Übe Deine Mudras am Anfang an einem ruhigen Ort, an dem Du ungestört bist.

  • Nimm eine Position ein, in der Du Dich wohlfühlst und bei der Du Kontakt zum Boden hast (z. B. liegen oder Schneidersitz).
  • Komm zur Ruhe und nimm Deine Handhaltung ein. Am Anfang empfiehlt es sich, die Mudras immer mit beiden Händen auszuführen, weil ein symmetrisches Körpergefühl von den meisten Menschen als angenehm empfunden wird.
  • Schließe die Augen und beobachte Deine Atmung. Zwischen Ein- und Aus- und Aus- und Einatmung liegt eine kleine Pause.
  • Fokussiere Deine Gedanken nur auf Dein Fühlen und die Mudra. Falls Deine Gedanken abschweifen, kehre damit wieder zu Deiner Mudra zurück. Je mehr Du bei der Sache bist, desto besser wirkt die Mudra. Du kannst Deine Gedanken dabei auf ein bestimmtes Ziel (Affirmation) ausrichten.

Nach einer Weile wirst Du feststellen, dass Du ruhig und entspannt bist. Am Anfang kann es passieren, dass Dich Deine Mudras müde machen – auch das ist ein gutes Zeichen dafür, dass sie prima funktionieren. Du kannst eine oder mehrere Mudras hintereinander ausführen. Aber es gilt: Weniger ist mehr! Übe deshalb maximal drei Mudras hintereinander. Du solltest mindestens einmal am Tag üben. Halte eine Mudra für ein paar Minuten, wie lange genau ist Deinem eigenen Gespür überlassen.

Fingeryoga-Übungen: Drei Mudras für mehr Wohlbefinden

Prana-Mudra: Mudra zur Entspannung

Wenn der nächste Urlaub mal wieder auf sich warten lässt, Du aber erschöpft und gestresst bist, kannst Du mit dieser Fingeryoga-Übung für mehr Energie und innere Stärke sorgen.

So geht’s:

Die Spitzen Deines kleinen Fingers und des Ringfingers beugen sich, bis sie die Daumenkuppe berühren. Wer möchte, kann stattdessen mit dem Daumen sanften Druck auf die Nägel der beiden Finger ausüben. Spüre selbst, was sich ändert und ob es Dir angenehm ist.

Das bringt’s:

  • Aktiviert Deine Energie
  • Fördert die Selbstsicherheit
  • Stärkt das Immunsystem
  • Regeneriert die Sehkraft

Mögliche Affirmationen:

„Da bin ich, ich atme – hier und jetzt. Ich spüre voller Freude, dass ich lebe. Ich sehe klar und entspannt.“

Dynamische Mudra: Kraft durch Mudras

Energieräuber nehmen Dir die Kraft und blockieren Dich? Mit dieser Mudra kannst Du Deinen Körper als Kraftquelle nutzen und Denkblockaden lösen.

So geht’s:

Alle Finger einer Hand berühren der Reihe nach mit dem Einatmen die Daumenkuppe: Zeige -, Mittel-, Ring- und kleiner Finger. Beim Ausatmen löst und streckst Du jeden Finger. Anschließend geht es in umgekehrter Reihenfolge zurück.

Das bringt’s:

  • Löst Denkblockaden und stärkt die geistige Beweglichkeit
  • Fördert die Konzentration

Mögliche Affirmationen:

„Ich konzentriere mich auf das, was ich tue. Ich denke leicht und mühelos.“

Mudra der Regeneration: Gesund werden mit Mudras

Stärke Dein Wohlbefinden und unterstütze die natürliche Selbstheilung Deines Körpers mit dieser Fingeryoga-Übung.

So geht’s:

Lege die Spitze Deines Ringfingers mit leichtem Druck auf die Daumenkuppe. Die übrigen Finger streckst Du, so gut es geht. Führe die Mudra im Krankheitsfall am besten mit beiden Händen aus.

Das bringt’s:

  • Gibt Kraft und inneren Halt
  • Stärkt das Selbstvertrauen
  • Gut geeignet bei Hauterkrankungen
  • Stärkt Nägel, Haar und Knochen
  • Fördert das Gleichgewicht und tut gut bei Schwindel

Mögliche Affirmationen:

„Ich stehe fest und stark in meinem Leben. Meine Atmung schenkt mir frische Lebenskraft. Ich bin mit mir und der Welt in Frieden.“

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