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Paleo-Ernährung: Die Top 10 für Deine Einkaufsliste

Paleo-Ernährung: Die Top 10 für Deine Einkaufsliste

„Iss nur, was aus der Natur kommt!“ – so lautet das Motto der Paleo-Ernährung. Doch was genau landet eigentlich noch auf unserem Teller, wenn wir Fertigprodukte, Zusatzstoffe, Softdrinks und Süßigkeiten streichen? Hier kommt die Antwort: Die zehn besten Einkaufstipps.

Das Versprechen von „Paleo“ ist groß, die Formel der Steinzeitküche einfach: Wenn wir essen wie unsere Vorfahren, ernähren wir uns gesund, werden satt und nehmen ab. Dafür verzichten wir auf Zucker, Butterbrot, Pommes, Pizza und Pasta. Wir verbannen sogar alle Hülsenfrüchte, Milch- und Getreideprodukte von unserem Speiseplan. Klingt langweilig? Oh nein! Eine Paleo-Diät bringt nicht nur das gewünschte Ergebnis auf die Waage, sondern auch ganz viel Abwechslung auf den Teller. Dafür musst Du einfach nur wissen, welche Lebensmittel wirklich „paleo“ sind.

Paleo-Ernährung: Die Stammgäste auf Deinem Speiseplan

1. Fleisch, Wild und Geflügel

Wer sich paleo ernährt, isst Rind, Kalb und Schwein aus artgerechter Haltung und ohne Zusatzstoffe. Für die Paleo-Ernährung eignen sich durchwachsene Stücke (auch Innereien) besonders gut. Marinierte Fleischstücke solltest Du unbedingt meiden. Zuchtgeflügel wird für die Paleo-Diät nur aus Freilandhaltung gekauft.

2. Eier

Bei den Hühnereiern gilt das Gleiche: Kaufe nur Exemplare aus Freilandhaltung.

Wachteleier, Enten- und Gänseeier solltest Du ausschließlich hart gekocht verwenden.

3. Fisch und Meeresfrüchte

Wildfang aus Meer, See und Fluss passt prima zur Paleo-Ernährung. Greife vor allem öfters zu Forelle, Wildlachs, Makrele, Hering oder Sardine.

4. Gemüse und Früchte

Frisches Gemüse ist eine super Paleo-Zutat. Und auch wenn es die TK-Variante in der Steinzeit noch nicht gab, darfst Du hier gerne zugreifen. Wichtig ist, dass keine weiteren Zusätze, wie Saucen oder Würzmischungen, verwendet wurden. Ansonsten sind alle Blattgemüse, Wurzeln, Knollen, Fruchtgemüse und Sprossen erlaubt. Sogar die essbaren Nori-Algen darfst Du Dir jetzt auf den Speiseplan schreiben. Außerdem paleotauglich: Zuchtpilze, essbare Wildpilze und Trüffel für alle Gourmets. Früchtetechnisch kannst Du Dich bei Beerensorten und Zitrusfrüchten austoben. In kleinen Mengen sind auch getrocknete Früchte für Deine Paleo-Ernährung in Ordnung.

5. Nüsse und Kerne

Ob Mandeln, Wal- oder Haselnüsse – außer der Erdnuss (das ist nämlich eine Hülsenfrucht) – sind alle Sorten erlaubt. Leinsamen, Mandelmus, Tahini, Sonnenblumen- und Kürbiskerne kannst Du Dir ebenfalls auf Deine Einkaufsliste schreiben. Aber nicht vergessen: roh, unblanchiert, unbehandelt und ohne Zusätze.

6. Kräuter, Blüten und Gewürze

Basilikum, Schnittlauch, Petersilie & Co. – neben den gängigen Küchenkräutern kannst Du Dir zusätzlich essbare Wildkräuter, wie Löwenzahn oder Sauerampfer besorgen. Würzknollen – also Ingwer oder Meerrettich – peppen Deine Paleo-Rezepte ordentlich auf. Gewürze machen glücklich und gehören definitiv auf Deinen Speiseplan. Bei Würzmischungen musst Du allerdings darauf achten, dass sie keine Füllmittel (z. B. Reismehl) enthalten, sondern zu 100 Prozent aus puren Gewürzen bestehen.

7. Öle und Fette

Verwende Schweineschmalz, fetten Speck, Butterschmalz oder ungehärtetes Kokosfett zum Braten und Frittieren. Für das milde Braten oder Dünsten greifst Du zu Butter oder Olivenöl. Und im Salat? Für ein Dressing nimmst Du kalt gepresste Nussöle (wie Mandel- oder Haselnussöl) und Olivenöl.

8. Süßes

Wenn Du die Paleo-Ernährung richtig durchziehen willst, solltest Du einen großen Bogen um das Süßigkeitenregal im Supermarkt machen. Zucker ist tabu! Zum Süßen der Gerichte verwendest Du Honig oder Ahornsirup. Für den süßen Hunger ist Obst die richtige Wahl. Kleiner Notfall-Tipp, falls Dich die Lust auf Zucker packt: Ein Löffelchen Honig hilft und ist erlaubt.

9. Getränke

Cola & Co. kannst Du vergessen! Wer sich paleo ernähren will, trinkt Leitungs- und Mineralwasser, Mandelmilch, Schwarz- oder Kräutertee und Kaffee – aber ohne zugesetzte Aromastoffe.

10. Kompromisse für die Paleo-Ernährung

Gemüse-, Fisch- und Fleischfond aus dem Glas oder TK sind nicht wirklich paleo. Da sie Dir das Leben aber leichter machen und nur wenige Nachteile entstehen, sind sie erlaubt. Die Instant-Variante solltest Du aber meiden. Weitere Paleo-Diät-Kompromisse: Senf, Tomatenmark, Essig und … dunkle Schokolade mit 70 Prozent Kakaoanteil (juhu!!!).

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