Entspannung
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Studie belegt: Yoga und Meditation machen schlau

yoga und meditation bei gu balance

Wie Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Charité Berlin und verschiedener US-amerikanischer Universitäten herausfanden, lassen mit zunehmendem Alter unsere Hirnfunktion sowie unsere kognitiven Fähigkeiten (Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Erinnerung, Lernen, Problemlösung etc.) nach. Dazu gehört auch die sogenannte fluide Intelligenz, die für das Lösen neuartiger Aufgaben zuständig ist.

In der internationalen Studie wurde die Hirnaktivität Yoga-Übenden, Meditierenden und einer Kontrollgruppe gemessen. Das Ergebnis: Bei all denjenigen, die regelmäßig Yoga machten oder meditierten, war der Informationsflusseffizienter, die Informationen zwischen den einzelnen Hirnregionen wurden besser verarbeitet.

Die wohl bekannteste Yoga-Übung zum Nachmachen: der nach unten schauende Hund

  • Komm auf einer rutschfesten Matte in den Vierfüßlerstand. Stell Deine Hände schulterbreit auf und spreize die Finger. Deine Mittelfinger sind nach vorn gerichtet und parallel zueinander. Stell Deine Zehen auf.
  • Drück fest mit der Handwurzel in oder gegen den Boden und strebe mit dem Becken nach oben und hinten.
  • Lass Deine Beine leicht gebeugt, sodass der Rücken ganz lang werden kann. Der Brustkorb sinkt in Richtung Boden, die Achseln werden weit. Halte Deine Arme gestreckt, um die Ellenbogengelenke zu schützen.
  • Tief ein- und ausatmen, so lange, bis Deine Arme müde werden. Bring dann behutsam ein Knie nach dem anderen zum Boden und richte Dich langsam wieder auf.

Einfache Meditation zum Einstieg: die 3-Atemzug-Übung

  • Setz Dich bequem, aber aufrecht auf einen Stuhl (ohne Dich dabei anzulehnen).
  • Konzentrier Dich auf Deinen Atem und finde in Deinem Körper eine Stelle, an der Du ihn leicht fühlen kannst (Bauch- oder Brustraum, Nase etc.). Atme ganz natürlich, weder besonders tief noch besonders ruhig, sondern so wie immer.
  • Entscheide Dich jetzt dafür, den nächsten Atemzug in seiner vollen Länge ganz bewusst zu fühlen. Fühle erst das Einatmen in seiner vollen Länge, dann das Ausatmen.
  • Mach diese Übung drei Atemzüge lang (nicht länger), aber während dieser drei Atemzüge richtest Du Dein ganzes Augenmerk nur auf das Erspüren Deines Atems.
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